Was kostet Google-Werbung?

Was kostet Google-Werbung? Sie zahlen pro Klick und legen das Budget selbst fest. Was den Klickpreis bestimmt, was eine Anfrage kostet – und wie Sie die Kosten im Griff behalten.

Budget-Regler, Münzstapel mit Euro, Klick auf eine Anzeige und steigender Chart – Kosten für Google-Werbung

Google-Werbung kostet so viel, wie Sie festlegen: Sie bestimmen ein Tagesbudget und zahlen nur, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt. Was ein Klick kostet, hängt stark von Branche, Region und Wettbewerb ab. Entscheidend ist am Ende aber nicht der Klickpreis, sondern was eine gewonnene Anfrage Ihnen wert ist.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Sie zahlen pro Klick (nicht pro Anzeige) und legen ein Tagesbudget fest.
  • Der Klickpreis schwankt je nach Branche und Region – von wenigen Cent bis mehreren Euro.
  • Es gibt keine Mindestausgabe – Sie können klein starten und jederzeit anpassen.
  • Wichtiger als der Klickpreis: was eine Anfrage einbringt – bei hohem Auftragswert rechnet es sich schnell.

Wie sich die Kosten zusammensetzen

Die Rechnung ist im Kern einfach: Klickpreis × Anzahl der Klicks. Den Rahmen setzen Sie über Ihr Tagesbudget – ist es ausgeschöpft, pausiert die Anzeige bis zum nächsten Tag. Was ein einzelner Klick kostet, entscheidet sich in einer Art Auktion: Je mehr Mitbewerber auf dieselben Suchbegriffe bieten, desto höher der Preis. Gut gepflegte Anzeigen mit passender Zielseite zahlen dabei tendenziell weniger pro Klick.

Was ein Klick ungefähr kostet

Eine pauschale Zahl wäre unseriös – die Spanne ist groß. Diese Faktoren treiben den Preis:

FaktorWirkung auf den Klickpreis
BrancheStark umkämpfte Branchen (z. B. Handwerks-Notdienste) sind teurer als Nischen.
RegionIn Großstädten bieten mehr Mitbewerber – das treibt den Preis.
SuchbegriffAllgemeine Begriffe sind teurer als spezifische mit klarer Absicht.
AnzeigenqualitätRelevante Anzeige + gute Zielseite senken den Preis pro Klick.

Als grobe Orientierung: Bei lokalen Dienstleistungen liegen die Klickpreise je nach Lage oft zwischen wenigen Cent und einigen Euro. Die belastbare Zahl für Ihren Fall liefert erst ein kurzer Test oder eine Einschätzung anhand Ihrer Region und Begriffe.

Was es pro Anfrage kostet

Der Klickpreis allein sagt wenig. Wichtiger ist, was eine echte Anfrage kostet – denn nicht jeder Klick wird zum Kontakt. Ein vereinfachtes Beispiel zur Veranschaulichung: Kostet ein Klick 2 € und meldet sich jeder zehnte Besucher, liegen die Kosten bei rund 20 € pro Anfrage. Bringt ein gewonnener Auftrag in Ihrer Branche mehrere hundert oder tausend Euro, ist das ein gutes Geschäft. Bei sehr kleinen Margen kann dieselbe Rechnung dagegen nicht aufgehen – deshalb lohnt sich vorab eine ehrliche Einschätzung. Ein Kunde war anfangs erschrocken über 3,80 € pro Klick und wollte schon abbrechen – bis wir nachrechneten: Aus rund zwölf Klicks wurde eine Anfrage, also etwa 45 € pro Anfrage, bei Aufträgen im vierstelligen Bereich.

So behalten Sie die Kosten im Griff

  • Tagesbudget setzen – so geben Sie nie mehr aus als geplant.
  • Region und Zeiten eingrenzen – nur dort werben, wo Ihre Kunden sind.
  • Gezielte Suchbegriffe wählen und unpassende ausschließen.
  • Gute Zielseite nutzen – sie senkt den Klickpreis und erhöht die Anfragen.
  • Laufend prüfen und nachsteuern, statt einmal einzustellen und zu vergessen.

Mein Tipp: Starren Sie nicht auf den Klickpreis, sondern auf die Kosten pro echter Anfrage. Starten Sie mit kleinem Tagesbudget auf Ihre stärkste Leistung und Region, messen Sie zwei Wochen – und skalieren Sie erst dann.

Jens Schulz, Trafmo

Ob sich Anzeigen für Sie überhaupt lohnen, lesen Sie im Beitrag Google Ads für lokale Unternehmen – lohnt sich das?. Einen Überblick über unsere Werbe-Leistungen finden Sie auf der Seite Online-Werbung.

Was kostet Werbung in Ihrem Fall?

Wir schätzen Klickpreise und Budget für Ihre Region und Branche realistisch ein – und sagen ehrlich, ob es sich lohnt. Starten Sie mit einem kostenlosen Sichtbarkeits-Check.

Häufige Fragen

Gibt es eine Mindestausgabe bei Google Ads?

Nein. Sie legen ein Tagesbudget selbst fest und können klein starten. Sinnvoll ist ein Budget, das groß genug ist, um aussagekräftige Ergebnisse zu liefern – das klären wir vorab.

Zahle ich, wenn niemand klickt?

Nein. Bei der klassischen Suchanzeige zahlen Sie nur für tatsächliche Klicks. Wird Ihre Anzeige nur angezeigt, aber nicht geklickt, entstehen keine Kosten.

Warum sind manche Klicks so teuer?

Weil viele Mitbewerber auf denselben Suchbegriff bieten. In umkämpften Branchen und Großstädten steigt der Preis. Mit gezielten Begriffen und einer guten Zielseite lässt er sich aber senken.

Kann ich das Budget jederzeit ändern?

Ja. Sie können das Tagesbudget jederzeit erhöhen, senken oder die Anzeigen pausieren – etwa, um auf saisonale Spitzen zu reagieren.

Wie viel kostet Google Werbung pro Monat?

Es gibt kein Mindestbudget – Sie bestimmen es selbst. Kleine und mittlere Unternehmen geben in der Praxis meist zwischen 300 € und 2.000 € pro Monat aus. Sinnvoll ist, mit einem kleinen Budget zu starten, die Ergebnisse zu messen und erst dann zu erhöhen.

Gibt es ein Startguthaben für Neukunden?

Häufig ja: Google verschenkt an neue Konten ein Werbeguthaben – meist als Gutschein in Höhe des Betrags, den Sie in den ersten Wochen selbst ausgeben (z. B. ein gewisser Mindestbetrag in den ersten 60 Tagen). Die genauen Bedingungen wechseln, prüfen Sie sie also direkt bei Google. Ein Startguthaben ersetzt aber keine saubere Einrichtung – sonst ist auch das Gratis-Budget schnell verbraucht.